Kauft euch keinen Smart-TV!

Das ist wohl der neueste Hype im Fernseh-Markt: Smart-TVs. So überflüssig wie ein Kropf, und doch: Laut teltarif.de ist bereits jedes 2. verkaufte Fernsehgerät ein Smart-TV.

So ein Smart-TV ist scheinbar ‘ne tolle Sache: Video-on-Demand, Apps und Spiele installieren, Im Internet surfen. Quasi Fernsehgerät und Computer in einem. Und genau da ist das Problem: Viel Geld für einen Haufen unzusammehängendes Zeug. Das nützt der Industrie, aber nicht dem Kunden.

Denkt doch mal nach: Da steht er nun, der nagelneue Full HD Smart-TV von “0815-Hersteller”. Schon bei ersten Start stellt ihr fest, dass die Auswahl an Apps doch sehr zu wünschen übrig lässt. Wer Video-on-Demand genießen will, muss sich mit dem Anbieter abfinden, der vom Hersteller unterstützt wird. Und nach einem halben Jahr stellt ihr fest, dass es den nicht mehr gibt, und für “0815-Software” ebenfalls ganz sicher kein Update mehr kommt. Die neuen Websites funktionieren auch nicht mehr richtig, weil der Browser nicht weiter entwickelt wird. Und außerdem hat sich 4K-TV durchgesetzt, oder ihr wünscht euch eine 3D-Glotze. Nicht nur heißt es jetzt, für die ganze Technik nochmal zu bezahlen. Ihr müsst euch auch an ein neues System gewöhnen, und der Video-on-Demand-Dienst, den ihr leidenschaftlich nutzt, wird auch nicht mehr unterstützt. Na toll.

Besser: Gleich separate Geräte kaufen!

Ein Bildschirm sollte ein Bildschirm bleiben, und das hat gute Gründe. Wenn der kaputt geht, muss ich mir keinen ganzen Computer kaufen. Und wenn ich in Zukunft in 3D schauen will, kann ich Wii, PlayStation und Apple TV weiter nutzen. Und wenn es Full HD dann doch tut, kann ich die neueste Konsole von “Marktführer” nachkaufen. Wär schade um den schönen Bildschirm. Mein Kabelnetz-Anbieter wird mir ohnehin bald den “neuesten” Receiver schicken. Und nur der wird dann unterstützt. Ganz bestimmt. :)

Goldfischglas 2.0: Wie der Mensch seine eigene Grausamkeit erkennt

Es gibt so Momente, in denen mich die Fähigkeit der Menschheit, sich selbst im Gegenüber zu bekämpfen immer wieder aufs Neue beeindruckt. Anders ist nicht zu erklären, wie es bestimmte Definitionen überhaupt ins ICD-10 geschafft haben.

Lebende Schlüsselanhänger Was hier wie niedliche Kunstofftiere in Gießharz aussieht, sind in Wahrheit lebende Tiere, die sich in China offenbar größter Beliebtheit als Schlüsselanhänger erfreuen, wie N24 am Mittwoch berichtete. Mit der Nährlösung in den Beuteln soll es angeblich bis zu zwei Monate dauern, bis sich so ein Tier in den grausamen Tod gequält hat. Die Frage, die sich mir dabei stellt ist aber nicht, wie soetwas legal sein kann, sondern wie soetwas beliebt sein kann. Auf dem Bild bei N24 ist ein kleines Mädchen zu sehen, das mit offensichtlicher Begeisterung zwischen zwei eingeschweißten Schildkröten auswählt.

Das ICD-10 hat für solches Verhalten die Kennziffer F91 vorgesehen: “Störungen des Sozialverhaltens”, Grausamkeiten gegen Mensch und Tier. Aber wie gestört kann etwas sein, das offenbar so vielen Menschen und selbst kleinen Kindern ausgesprochene Freude bereitet? Und wer weitere Beweise für die offensichtliche “Menschlichkeit” solchen Verhaltens sucht, der braucht nur ein Geschichtsbuch aufzuschlagen, sich Szenen aus Pelzfarmen anzusehen oder die Beliebtheit von BDSM betrachen. Und ich persönlich Frage mich in solchen Momenten: Wo will unsere Gesellschaft noch hin? Ist es nicht an der Zeit, sich gegen solche Entwicklungen zu wehren? Und das ist nur zu erreichen durch ein Ende der Toleranz. Wer Freude am Leid von Mensch und Tier empfindet, oder nur aus Profitgier unseren Planeten und unser aller Lebensgrundlage zerstört, verdient nicht weniger als den Tod. Nicht der Strafe wegen, oder der Gerechtigkeit, sondern um solche Menschen aus dem Genpool zu entfernen, und die Taten selbst zu verhindern.

Der Mensch ist bei weitem nicht nur das erfolgreichste Raubtier auf Erden, er dürfte auch das einzige sein, welches offenbar von Natur aus Freude an seiner eigenen Grausamkeit hat, obwohl er das Leiden anderer geistig voll erfassen kann. Kein anderes Tier auf Erden verfügt über weniger von dem, was wir oft und selbstverherrlichend als “Menschlichkeit” bezeichnen. Achja: So ein Ding kostet gerade mal 1,20 €!

Auch Tiere sind nicht vor Polizeigewalt sicher!

Als Familie Kobold sich wegen Ihres vermissten Mischlingshundes an die Polizei wendet, ahnt sie nicht, dass damit sein Schicksal besiegelt ist. Wie “Die Welt” berichtet, wird der Hund am frühen Morgen auf einer Autobahn von einer Streife entdeckt, erschossen, und zur Sicherheit noch zweimal überfahren. Trotzdem kann er schwer verletzt flüchten. Nach ihm gesucht wurde nicht. Das Tier stirbt einen qualvollen Tod.

Dass deutschlands Polizei jedes Problem zunächst einmal mit der Dienstwaffe löst, scheint immer mehr zur Normalität zu werden. Eine Straßensperre kommt nicht in Frage. Am Ende hagelt es faule Ausreden.

Zum “Die Welt”-Artikel

Neuer Style, neue Möglichkeiten!

Liebe Leser, endlich ist es soweit. Die Krawallursache hat ein neues Gesicht! Mit dem neuen Theme wird es nicht nur einfacher, Krawallursache zu lesen, auch neue Funktionen stehen jetzt zur Verfügung. So ist es jetzt unter anderem möglich, ein WordPress-, Twitter- oder Facebook-Konto zu nutzen, um Kommentare zu hinterlassen. Selbstverständlich kann auch weiterhin anonym kommentiert werden. Auch ist es jetzt leichter möglich, Antworten auf andere Kommentare zu erkennen, da diese eingerückt werden. Die Seitenleiste ist jetzt noch übersichtlicher, zeigt die beliebtesten Beiträge und ermöglicht das direkte Abonnieren des Blogs. Die Kategorien sind durch die Anordnung unterhalb des Titelbildes jetzt ebenso leicht zu erreichen, wie Seiten. Gleichzeitig mit der Krawallursache wurde auch meiner englischen Seite, www.bachsau.com ein neuer Anstrich verpasst. Nicht so persönlich, ist dort bald alles zu finden, was an Projekten so von mir entwickelt wird. Ich hoffe euch gefällt das neue Design, und schaut doch einfach mal rein! :)

Der Bachsau-Burger kommt! :)

Bachsaus Big Dumple
Meine Freundin sagte letztens: “McDonald’s hat zu wenig vegetarische Sachen”. Und sie hat Recht! Da wird’s doch dringend Zeit, für einen guten, vegetarischen Burger. Und der kommt jetzt von Bachsau: Der Big Dumple! Fehlt nur noch DEINE Stimme. Also: Abstimmen! Und: Teilen, teilen, teilen! ;)

Was drauf ist? Ein Semmelknödel-Bratling im Napoli-Brötchen, knackiger Salat und Paprika, dazu Käse und Sandwich-Soße. Jede Stunde wieder abstimmen! Oder: Cookies löschen und gleich nochmal. Es liegt in deiner Hand!

Der Link zum einfachen Merken: www.bachsau.com/burger

SixXS und die Nameserver

Wer seine IPv6-Verbindungen über SixXS realisiert, hat sicher bereits bemerkt, dass keine Resolver bereitgestellt werden. Das ist zwar noch kein großes Problem, da man auch ohne solche Nameserver im Internet surfen kann. Allerdings ist es eher wahrscheinlich, dass IPv6 nicht ausgenutzt wird, da nicht alle IPv4-Resolver AAAA-Records ausliefern. Also stellt sich die Frage: Wo krieg’ ich IPv6-Resolver her? Da ich kommerziellen DNS-Diensten nicht traue, und auch nichts davon halte, zusätzliche TLDs des Providers in meinem Namensraum zu haben, war meine erste Anlaufstelle SixXS selbst. Dort finden sich auf der Seite http://www.sixxs.net/tools/dnscache/ drei kontinentspezifische Domains für Resolver. Hinter jeder 1 bis 6 IP-Adressen, die man für Anfragen nutzen kann.

Leider waren meine Erfahrungen damit nicht sehr zufriedenstellend. Die Pingzeiten liegen Teilweise um die 200 ms, oder es kommt zu Paketverlust. Die schnellsten liegen zwischen 30 und 40 ms, wobei die Antwortzeiten aber stark schwanken. Alles in allem kein befriedigendes Internet-Erlebnis. Auf der Suche nach Alternativen kam mir dann die Idee: Die Tunnel-Provider selbst! In meinem Fall die NetCologne GmbH. Diese bieten in der Regel für ihre Privatkunden ja auch Resolver an, und wer Tunnel anbietet, bei dem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese auch über IPv6 erreichbar sind. Auf der Seite werden zwar oft nur IPv4s angegeben, aber mithilfe von Reverse-DNS und anschließender Abfrage von AAAA-Records bekommt man die nötigen Informationen. Pingzeiten von 20-30 ms. Perfekt. Und stabil sind solche Server meistens auch. Ich kann also nur jedem empfehlen, sucht nach Nameservern eures Tunnelproviders!

Wenn das nicht klappt, kann man immernoch auf die öffentlichen Resolver von Google zurückgreifen:

  • 2001:4860:4860::8888
  • 2001:4860:4860::8844

Die sind zwar nicht so schnell, aber immernoch stabiler als die von SixXS. Wovon ich abraten würde ist, es mit den Nameservern irgendeines unbeteiligten Providers zu versuchen. Erstens sind diese wahrscheinlich so konfiguriert, dass sie keine Anfragen aus fremden Netzen beantworten, und zweitens, sollte das nicht so sein, wird es den Provider vermutlich ärgern, wenn Außenstehende ihre Resolver nutzen.

Wer auch die Server von Google nicht nutzen will, kann es immernoch bei seinem Anschlussprovider probieren. Vielleicht habt ihr ja Glück, und die bieten welche an.