Adobe gehört kopiert.

Wenn es ein Unternehmen gibt, das absolut realitätsferne Summen für seine Produkte verlangt, dann ist es Adobe. Jemand dort sollte sich mal am Markt umschauen, zu welchen Preisen Software gehandelt wird. Schon für die Studenten-Ausgabe von Acrobat X Pro wollen die sage und schreibe 150 € haben, und das noch bei – achtungs, jetzt kommt’s – 80 % Rabatt! Die Standard-Version gibt es gar nicht für Studenten, und schlägt mit fast 500 € zu Buche. Dafür bekommt man bei Microsoft das komplette Office-Paket in der Professional-Version. Die Creative-Suite 5 wird derzeit von Adobe für rund 3500 € angeboten. Das muss man erst mal laut Aussprechen: Drei-tausend-fünf-hundert Euro! Realistisch betrachtet: Was würden sich andere Firmen erlauben, für ein Produkt wie Acrobat zu verlangen? Vielleicht zwischen 80 und 120 € für Studenten, 200 bis 250 für den Rest. Was ist die Software objektiv wert? Wenn’s hoch kommt 80 €. Aber zum Glück gibt’s ja Tauschbörsen… Ich bin wirklich kein Fan der Kostenlos-Mentalität, doch was zu viel ist, ist zu viel. Das kommt davon, wenn man den Hals nicht voll kriegt. Am Ende steht man mit leeren Händen da. Sorry, Adobe. Wirklich.

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