Benutzerfreundliches GNOME

Manchmal fragt man sich wirklich, was sich Entwickler, die von möglichst hoher Benutzerfreundlichkeit sprechen, eigentlich denken, wenn sie einem bei der Konfiguration eines Gstreamer-Audio-Encoders Zeilen wie diese Vorsetzen:

audio/x-raw-int,rate=44100,channels=2 ! lame name=enc mode=1 quality=0 vbr=4 vbr-quality=2 ! xingmux ! id3v2mux

Klasse gemacht! Anstelle einer schönen Dialogbox, wo ich Qualität, Bitrate und ähnliches Auswählen kann, bekomme ich ein Textfeld mit einer unverständlichen Parameter-Zeile. Aber das ist ja noch nicht alles, denn man müsste sich damit ja garnicht rumschlagen, währe das ganze ab Werk optimal eingestellt. Nur leider ist das nicht der Fall. Die Qualität ist grottenschlecht, und Meta-Informationen zu Länge und Bitrate fehlen.

Das oben ist übrigens dann die Zeile, die ich nach einigen Stunden googeln erzeugt habe, um mein Problem zu lösen. Um euch diesen Stress zu ersparen, lege ich euch die Befehle gst-inspect lame (für MP3) und gst-inspect vorbisenc (für OGG) ans Herz. gst-inspect ist im Paket gstreamer-tools enthalten und liefert eine schöne Übersicht über alles, was man so einstellen kann.

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